

Das erste Opfer des neuen
Jugendschutzgesetz des Bundes findet man unter den Serveranbietern; es handelt sich um die
IP Entertainment GmbH, auch besser bekannt unter dem Namen
XG1.
Wie das Unternehmen jetzt bekanntgab, wird es sich mit Wirkung zum
31. Juli 2008 vom Engagement der Bereitstellung von Serversystemen fr Multiplayer im Bereich der
"Killerspiele-(FPS)" zurckziehen.
Hier ein Auszug aus dem Statement von XG1.
""Wir beobachten die Entwicklung schon seit Jahren und waren uns ber die Konsequenzen der aktuellen politischen Entscheidung im Bundestag bewusst", erlutert XG1-Geschftsfhrer Timo Hilbertz, "es macht keinen Sinn die Entwicklung und den E-Sport-Service in Deutschland weiter voranzutreiben, selbst wenn man prmierter Technologie-Marktfhrer ist, das Risiko als Anbieter eine Sperrungsverfgung zu erhalten oder die Grundlage des Angebotes entzogen zu bekommen, ist so gro, dass wir unsere erheblichen Investitionen nicht mehr sichern knnen. Konsequenz der politischen Entscheidung wird sein, dass die E-Sportler sich im Imternet blitzartig Anbieter und Lieferanten ausserhalb Deutschlands suchen. Das ist technisch nicht mal mit Nachteilen verbunden." [T.Hilbertz GF von IP Entertainment]"
Nachdem XG1 ihr Austreten aus dem FPS-Bereich verkndet hat, haben sich Gerchten zufolge auch andere Firmen bereits angeschlossen.
Wie wird es wohl in Deutschland mit den FPS-Servern weitergehen ? Mssen wir wohlmglich schon bald, in naher Zukunft, alle auf auslndischen Serven unserm Vergngen nachgehen? Denn Niemand kann bisher wirklich abschtzen, wieviele Anbieter diesem Beispiel mglicherweise folgen werden.
XG1 Page inkl. dem ganzen Statement