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Verbot von "Killerspielen"

Das von CDU/CSU und SPD in dem am 18.11. unterzeichneten Koalitionsvertrag unter Punkt 6.3 vorgesehene "Verbot von Killerspielen" sorgt für rege Diskussionen. Innerhalb verschiedener Parteien und von Seiten der Kultur und des eSports werden verschiedene Meinungen vertreten, die Druckmöglichkeiten und Argumentationen der Seiten werden den Fortgang der Diskussion lenken.

Die Stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Maria Böhmer z.B. verteidigt diesen Punkt, da der Jugendschutz "mit der technischen Entwicklung Schritt halten und klare Grenzen aufzeigen muss".
Hingegen wehrt sich z.B. Nord Rhein Westfahlen, der Beauftragte für Neue Medien ist, überspitzt formuliert, für ein "Elternverbot statt Computerspieleverbot". Es sei absurd, "dass Verbote von Spielen gefordert werden, die bereits vor Marktstart mit dem Rating USK18 belegt bzw. indiziert wurden".
"Die Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen wird da geschürt, wo Kinder sich selbst am Computer überlassen werden und niemand da ist, der die im Spiel entstandenen Emotionen auffängt", erläutert Jarzombek. Er fordert daher: "Man sollte besser solche Eltern statt der Spiele verbieten." Die Spiele-Branche habe den Jugendschutz "hervorragend organisiert und sollte dafür auch Lob empfangen". Der CDU-Politiker vermutet, der Bund solle nach Ansicht einiger Politiker weitere Länderaufgaben übernehmen. "Die Bundesländer haben in der Vergangenheit erfolgreich im Jugendschutz gearbeitet. Das lassen wir uns nicht von Bundespolitikern der zweiten oder dritten Garnitur schlechtreden."



Thomas von Treichel, Mitorganisator der Computerspiel-Weltmeisterschaften "World Cyber Games" in Korea, hat im Interview im Deutschlandfunk den im Koalitionsvertrag verwendeten Begriff Killerspiele als "propagandistisch" zurückgewiesen.
"In einem Spiel wie "Counter-Strike" geht es um die Kooperation im Team und ähnlich wie beim Schach um die beste Taktik und Strategie. Eine "Simulation realitätsnaher Tötungshandlungen" wird gerade bei professionellen Spielern aus Perfomance-Gründen vermieden: Das heißt, es gibt dort keine theatralischen Stürze, es gibt keine Blutfontänen, es gibt keine abfallenden Körperteile oder ähnliches, sondern im Prinzip wie beim Schach, die Figur wird geschlagen und ist danach aus dem Spiel."


Auch von Helga Teunert, die sich im Deutschlandradio Kultur äußerte, würde ein Verbot von "Killerspielen" die Verbreitung von Gewalt verherrlichenden Computerspielen nicht verhindern.
"Ein solches Verbot lässt sich angesichts eines globalisierten Medienmarktes kaum umsetzten. Die These, dass virtuelle Gewalt reale Gewalt erzeuge, lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Die vorliegenden Untersuchungen sind nicht umfassend. So fehlt beispielsweise der Aspekt, was Computerspielen für den Alltag von Kindern und Jugendlichen bedeutet."


So notwendig Massnahmen in diesem Bereich auch sind, man sollte zuerst einmal beherzigen, was einem Philosophielehrer zum Anfang der Sek. II nahe legen: Wie definiert man Killerspiele? In einem früheren Abkommen der damaligen Bundesregierung wurden Killerspiele als Spiele bezeichnet, die nur von dem Töten von "menschlichen Objekten" handeln, wie z.B. Paintball-Spiele. Immernoch sehr schwammig, wo z.B. in Doom nur auf "Monster" geschossen wird und Counter-Strike bzw. Call of Duty, Day of Defeat in erster Linie um das erfüllen von Missionen geht. Wir werden euch weiterhin auf dem Laufenden halten, was diese Debatte angeht.
Autor:
eXcuvator (43 News)
19.11.2005, 12:55:16

Verwandte Links:
191 Seiten Koalitionsvertrag
Jarzombek Homepage

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# 9x80021.11.2005, 20:57
wenn diese leute denken sie schaffen es uns davon ab zu halten esport zu betreiben
Dann haben sie sich ganz schön verrechnet weil ich glaube nicht dass sie es schaffen werden alle server zu über wachen.  Überhaupt sollten sie die fehler nicht bei den spielen suchen sondern bei den eltern die ihre kinder vor dem Computer "Abstellen"
nur weil sie keine lust haben sich mit ihnen zu beschäftigen.

und 2tens sehe ich es so dass es erst recht gewalt geben wird wenn sie es irgentwie schaffen die spiele zu verbieten.
weil dann wenden die leute erst recht agressiv weil ich kenne auch sehr viele leute die dass spielen in erster linie um ihre aggressionen los zu werden

ABER naja wie werden sehn wie es sich entwickelt also wenn es verboten wird bin ich der erste der zur demo auf rufen wird! 
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# 8maT21.11.2005, 14:14
richtig!
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# 7darealking6620.11.2005, 00:14
Ich verstehe überhaupt nicht warum Spiele verboten werden sollten.... eher sollten die Eltern verboten werden, die sich nicht um eine vernüftige Erziehung ihrer Kinder gekümmert haben !
Man Hunt sollte ab 21 sein und indiziert. Aber komplett "verboten" noch VOR Erscheinen finde ich lächerlich
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# 6maT20.11.2005, 00:16
über genau das selbe thema hab ich in der schule ne arbeit geschrieben...
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# 5Traxdata19.11.2005, 21:13
man hunt is einfach nur ein so genanntes "killerspiel"
man soll zwar missionen erfüllen...aber nicht annähernd die missionen wie bei cs, cod, usw...

sowas wie man hunt, da die missionen primär das töten von menschen beinhaltet, sollte mehr als verboten werden, und man soll einfach die esportler in ruhe lassen...
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# 4Silver19.11.2005, 14:58
lol wie dumm...
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# 3Loaby@LAN19.11.2005, 14:21
sehe ich auch so @eX
und wie kann sich jmd anmaßen über sachverhalte zu urteilen ohne bezug dazu zuhaben.. das argument mit dem schach ist schon richtig angebracht, allerdings sehe ich das bei spielen wie z.b. MAN HUNT anders
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# 2eXcuvator19.11.2005, 14:13
ich denke auch dass kinder immer ein gewisses gewaltpotenzial haben, das bei jedem anders geprägt ist. dass nun die jenigen mit einem hohen potenzial das machen, was sie wollen (leute erschiessen), heisst nicht, dass es erst die spiele waren, die sie so gemacht wurden - ursache und wirkung vertauscht.
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# 13engel19.11.2005, 13:47
ich glaube auch das bei solch einer diskussion das größte problem außer acht gelassen wird und das ist der faktor familie
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